Myanmar ist mit einer Fläche von 676.577 km2 das größte Land in Südostasien. Es grenzt im Norden an Bangladesh und Indien. Das westbirmanische Randgebirge, als Ausläufer des Himalaja, steigt bis zu 3.826 m an.

Im Osten grenzt Myanmar an China, Laos und Thailand. Die Gebirge sind in niedrigeren Lagen reich an tropischem Regenwald. In höheren Lagen prägen Bambuswälder das Landschaftsbild. Das tropische Klima wird von Monsunwinden beinflusst.

Myanmars Bevölkerung (52,8 Mio) besteht aus einer Vielzahl von ethnischen Minderheiten aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Dennoch ist das Land sehr homogen buddhistisch geprägt. Dieses drückt sich in der Vielzahl der Pagoden aus, die man überall im Land findet. Das größte Heiligtum ist sicherlich die Shwedagon Pagode in der Hauptstadt Yangon.

Myanmar zählt zu den ärmsten Ländern dieser Welt. Das pro Kopf Einkommen liegt im weltweiten Vergleich nach wie vor im untersten Bereich. Das Gesundheitssystem ist in Myanmar wenig entwickelt und der Zugang zur Schul- und Berufsausbildung ist insbesondere in ländlichen Gegenden erheblich erschwert. Trotz der schwierigen Lebensumstände gehören die Burmesen zu den liebenswertesten Menschen in Asien. Humanitäre Hilfe in vielen Bereichen ist dringend erforderlich und wird von uns gerne erbracht.