Existenzhilfe-Programm als nachhaltige Unterstützung


Inzwischen sind in Myanmar auch die grossen Hilfsorganisationen tätig geworden, die Menschen im Delta mit dem Notwendigsten zu versorgen.
Die Überlebenden stehen jetzt vor dem Nichts. Ihre Lebensgrundlage ist zerstört und ohne Hilfe von außen ist ein Neuanfang kaum denkbar.

Wir von der Myanmar Stiftung möchten darum gezielt in einigen uns bekannten Dörfern im Delta helfen. Unser Existenzhilfe-Programm für Farmer, Fischer und Handwerker, will gerade diese Berufsgruppen unterstützen, damit die Menschen im Delta nachhaltig ihr Leben wieder selbst bestreiten können.


Wie soll das funktionieren?

Mit den zahlreichen Spenden, die wir von Ihnen erhalten haben, konnten wir das Existenzhilfe-Programm ins Leben rufen.
Pro Familie werden wir mit max. € 1.000,-- den Aufbau der neuen Existenz unterstützen. Mit diesem Betrag, der in Tranchen ausgezahlt wird, unterstützen wir den Wiederaufbau des Hauses, den Erwerb eines Ochsen, Pflug und Saatgut oder von Booten und Netzen.
Die Rückzahlung soll nach erfolgreicher Ernte in den nächsten 5-10 Jahren zumindest zur Hälfte erfolgen. Bei einer ordentlichen Rückführung zu 50% werden wir den Rest des Betrages erlassen.
Letztendlich sollen die zurückbezahlten Mittel dann wieder zum Bau von Schulen und anderen sozialen Einrichtungen verwendet werden.

In den entsprechenden Dörfern haben wir Vertrauensmänner, die mit den Farmern und Fischern die Verträge schließen. Unser Treuhänder hat langfristig eine beratende Funktion für die Menschen im Dorf. Er nimmt die Auszahlungen vor, führt einen Nachweis über die verwendeten Mittel und kontrolliert die Rückzahlungen. Über diese kontinuierliche Betreuung erstattet er Bericht an unseren Projektleiter in Yangon, der wiederum die Schnittstelle für uns in München darstellt.


Drei Projekte sind bereits angelaufen

In Twante, in Bogolay und in Laputa haben wir in Partnerschaft mit der Stiftunglife bereits rd. 100 Familien das erste Geld für den Wiederaufbau des Hauses ausbezahlt.

Die Zeit drängt. Noch im Juni muss die Aussaat für die nächste Reisernte erfolgen. In der nächsten Woche kaufen wir zusammen mit ihnen Ochsen, Pflug und Saatgut. Ende Juni kann dann mit der ersten Feldarbeit begonnen werden. Damit haben rd. 500 Menschen eine Chance auf ein neues Leben.

Wie kommt das Geld vor Ort an?


Die Spendengelder werden von der Stiftung immer persönlich ins Land gebracht und über unsere burmesischen Projektleiter direkt verteilt. Durch das Engagement der Personen vor Ort ist sichergestellt, dass keine der gespendeten Gelder bei der Junta "versanden". Wir werden noch viele Spenden benötigen, um die Versorgungslage zu verbessern und mit dem Wiederaufbau beginnen zu können. Wir freuen uns deshalb über jede Unterstützung. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt. Bitte vergessen Sie deshalb nicht, Ihre Adresse anzugeben.


Zweckgebundene Spenden können Sie unter der Angabe "Zyklon" auf folgendes Konto überweisen:

Myanmar Stiftung
Konto Nr. 90 198 718?
HypoVereinsbank München BLZ 700 202 70
IBAN und BIC für Auslandsüberweisungen:?
IBAN: DE 5870 0202 7000 9019 8718
BIC: HYVEDEMMXXX

 

 

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